The Mystery Blogger Award

Warum wir unser Leben gegen die Wand gefahren haben...

Die Wohlstandshunde wurden für den Mystery Blogger Award nominiert

Der Mystery Blogger Award kursiert gerade in den Bloggerkreisen und auch an den Wohlstandshunden geht dieser Kelch nicht vorbei. Doch tatsächlich sind wir nicht einmal, auch nicht zweimal, sondern unfassbare dreimal nominiert worden! Vielen Dank an Nora vom Blog Schaetersky und Frauchen, und Johanna vom Blog Toffee der Frechdachs und Claudia vom Blog Hundeseele.


Leider aber hält der Award nicht, was er verspricht. Denn mysteriös ist er nun nicht wirklich, sondern funktioniert ähnlich wie der Liebster Award, den wir auch schon erhalten haben (das könnt ihr hier nachlesen). Der Name ist stattdessen seiner Initiatorin Okoto Enigma geschuldet. Enigma ins Englische übersetzt bedeutet schlicht Mystery – daher Mystery Blogger Award nach seiner Erfinderin. Die hat das Ganze wohl nicht ganz uneigennützig ins Leben gerufen, um tolle, aber von vielen noch unentdeckte Blogs bekannter zu machen und freut sich natürlich, dass auch sie nun einen hohen Bekanntheitsgrad erfährt. Denn eine Regel besagt, dass ihre Seite zu verlinken ist.

Doch der Einfachheit halber alle Regeln einmal im Überblick:

  1. Verwende das Mystery Blogger Award Logo auf deinem Blog
  2. Veröffentliche die Regeln
  3. Danke der Person, die dich nominiert hat und verlinke ihren Blog
  4. Nenne die Erfinderin des Awards und verlinke sie auch
  5. Erzähle deinen Lesern drei Dinge über dich
  6. Nominiere 10 - 20 weitere Personen
  7. Informiere die Nominierten auf ihren Blogs
  8. Stelle deinen Nominierten fünf Fragen deiner Wahl; eine davon sollte lustig sein
  9. Teile deine besten Blogbeiträge 

Nachdem wir die Punkte 1 bis 4 schon durch haben, möchte ich nun drei Dinge über mich und die Wohlstandhunde erzählen.

  1. Ich habe panische Angst vor Vögeln, ganz egal ob klein ob groß, ob lebendig oder tot, ob bunt gefiedert oder schlicht getarnt. Einzig Pinguine gehen. Die können aber auch nicht unberechenbar herumfliegen, sind nicht so knochig und haben auch keine flattrig-räudigen Federn.
  2. Louni hat die Angewohnheit regelrecht auszurasten, wenn jemand auf ein Kissen schlägt oder mit der Zeitung irgendwo draufknallt. Dann stürzt sie sich auf den jeweiligen Gegenstand rupft und schüttelt ihn bis er tot ist. Dabei ist sie in einem Wahn, aus dem man sie nicht herausreißen kann.
  3. Klimt schläft im Winter am liebsten unter der Bettdecke. Sobald ich die einladend hochklappe, kriecht er hinein, rollt sich zusammen und rückt an mich heran. Wenn ich wegrücke, rückt er nach. Nicht selten wache ich mit ihm im Rücken am Rand meines Betts auf.
So um Regel Nummer 6 zu befolgen, müsste ich jetzt 10 bis 20 weitere Personen nominieren. Da ich aber den Eindruck habe, dass so ziemlich jeder diesen Award schon hatte oder auch gar nicht möchte, lass ich das. Uh! Ich breche die Regeln – spannend! Sogar drei. Regel Nummer 7 und 8 breche ich nämlich gleich mit. Fühl mich gerade wie ein richtiger, kleiner Rebell. Yeah! Riot und so... *hust*.

Witzigerweise enthält das Regelwerk gar nicht die Aufforderung, die gestellten Fragen auch zu beantworten. Da ich aber ja eh gerade dabei bin gegen alles, was diesen Award betrifft, zu verstoßen, beantworte ich sie natürlich gerade deshalb.


Der Wohlstandshund im Interview bei Schätersky und Frauchen:

Wenn dein zehnjähriges Ich dein heutiges Leben sähe, was würde es sagen? Wäre es zufrieden mit dir?
Die würde wohl sagen: „Ordentlich gegen die Wand gefahren. Herzlichen Glückwunsch!“
Meine Antwort: „Nur weil ich keine Delphin-Dompteurin geworden bin?! Meeressäuger in Freizeitparks sind politisch unkorrekt. Du musst noch einiges lernen, Liebes.“
Das Gruseligste auf dieser Erde ist… ?
Ja, Vögel eben.
Du bekommst eine Reise zu einem Ort deiner Wahl geschenkt. Inklusive Hin- und Rückteleportation, sodass die Mitnahme deines Hundes/deiner Hunde kein Problem ist. Wohin geht es?
Nach Schottland oder Australien auf meine Farm mit ganz viel Weideland und vielen Schafen, von denen nie eins geschlachtet wird, sondern alle friedlich entschlafen. Rückteleportation brauch ich dann nicht mehr – Danke.
Was ist das größte Rätsel deines Lebens?
Vor einiger Zeit hatte ich beim Gassigehen den Deckel meines Kameraobjektiv verloren. Etwa vier Wochen später entdeckte ich ihn ganz zufällig, ohne danach zu suchen auf einem Feld, das bereits umgepflügt wurde. Er war etwas lädiert und dreckig, aber passte noch. Ich denke, das ist das Rätsel meines Lebens.
Wie nennt man bei euch das, was vom Apfel übrig bleibt?
Apfelbutzen.


Der Wohlstandshund im Interview bei Toffee der Frechdachs

Was ist dein größter Wunsch?
Die Sache mit der Farm in Schottland wäre schon ziemlich klasse. Dann noch ein, zwei Border Collies mehr und die Sache ist geritzt.
Wie sieht dein perfekter Tag aus?
Puh, das ist gar nicht so leicht. Ausschlafen gehört auf jeden Fall dazu. Ein wunderbarer Spaziergang bei angenehmen Temperaturen wäre auch spitze. Gutes Essen, nicht von mir gekocht, darf ebenfalls nicht fehlen. Menschen mit denen ich lachen kann sollten auch darin vorkommen.
Wenn du einen Tag als ein Tier deiner Wahl leben dürftest, welches wäre es?
Tatsächlich habe ich mich das als Kind schon immer gefragt und habe mich bis heute nicht entscheiden können, weil es ja auch immer auf die Umstände ankommt und die können ziemlich fies sein. Stell dir vor, du bist ein Löwe, der König der Tiere, streifst durch die Savanne und zack schießt dich ein Jäger tot. Stell dir vor, du bist ein Adler und fliegst durch die Lüfte, ohne Beute schlagen zu können, weil alles leer gejagt ist, und hungerst. Stell dir vor, du bist eine Seerobbe und verhedderst dich im Fischernetz, kannst nicht auftauchen und ringst nach Atem. Stell dir vor, du bist ein niedliches Kätzchen und der Bauer will dich ertränken, weil es dort schon zu viele von dir gibt. Stell dir vor, du bist eine Gottesanbeterin und irgendein großer Trottel tritt einfach auf dich drauf. Mir fiel bereits als Kind kein Tier ein, das ohne Leid und Furcht durchs Leben geht, deshalb konnte ich die Frage  schon damals nicht beantworten.
Was würde dir dein Hund sagen, wenn er sprechen könnte?
Ganz klar: „Ich hab hunger, mach den Napf mal bissl voller!“
Und zuletzt: Was wünscht du dir zu Weihnachten? :D
Einen externen Aufsteckblitz... Weltfrieden wäre natürlich auch der Hammer.


Der Wohlstandshund im Interview bei Hundeseele

Wenn du mit Tieren sprechen könntest, was würdest du wissen wollen?
Käme auf das Tier an. Louni und Klimt würde ich fragen, ob ihnen etwas fehlt, was sie sich wünschen.
Mal ehrlich - in welchen Momenten bist Du so richtig genervt?
Technik! Ich flippe aus, wenn technische Sachen nicht funktionieren und ich nicht weiß, warum.
Was war das Peinlichste was dir in der Öffentlichkeit passiert ist?
Ich war mal auf einer Neueröffnung eines Geschäfts und unterhielt mich mit der Inhaberin. Da kam ein Herr dazu, der älter war als sie und sich in unser Gespräch einmischte, ohne sich vorzustellen. Ich fragte dann leichtsinnigerweise: „Ah, Hallo, Sie sind wohl der Vater?“ - „Nein, der Lebensgefährte.“ Ich kippte den Sekt so schnell ich konnte und ging kurz darauf.
Was darf in deiner Handtasche überhaupt nicht fehlen?
Geld, Handy, Zigaretten. In der Reihenfolge sage ich mir das auch immer vor, bevor ich das Haus verlasse. Trotzdem vergesse ich oft genug eines der drei Dinge.
Was sind deine schönsten Momente zu Hause bei der Familie?
Am Mittagstisch in Erinnerungen und Anekdoten zu schwelgen.

So und zu guter Letzt meine Lieblingsbeiträge:

Kommentare

  1. Super das ihr mitgemacht habt. 😂🐾🐕😊❤

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  2. Hihi, deshalb also Mystery. Die Antworten auf die Fragen sollen laut Regeln ein Geheimnis bleiben. Jetzt ergibt das erst Sinn. :)
    Mich regt Technik, die nicht funktioniert, übrigens auch extrem auf. Und die Geschichte mit dem Deckel ist ja wirklich sehr rätselhaft. :)

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